Projekt

Digitale Medien sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. In vielen Berufen teilen sich Mensch und Computer immer mehr die Arbeit, wobei der Computer zunehmend größere Anteile der Aufgaben übernimmt. Eine wesentliche Frage, die sich aus dieser Allgegenwärtigkeit digitaler Medien in Alltag und Beruf ergibt, ist, inwieweit unser Bildungssystem Kinder und Jugendliche angemessen auf diese digitalisierte Umwelt vorbereitet. Hierzu zählt auch die Frage, inwieweit sie digitale Medien als kognitive Werkzeuge kennen lernen, mit deren Hilfe sie eine Vielzahl von Aufgaben flexibel erledigen und Prozesse des Wissenserwerbs sinnvoll unterstützt werden können.

Ob und unter welchen Bedingungen digitale Medien innovative und nachhaltige Lehr- und Lernprozesse ermöglichen, wird im Rahmen des Projekts “tabletBW trifft Wissenschaft” untersucht. Das Projekt wird gemeinsam von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen des Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung (HIB) der Universität Tübingen  und des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) durchgeführt und koordiniert. Gegenstand des Forschungsprojekts bildet der Schulversuch des Landes Baden-Württemberg „tabletBW – Tablets an allgemein bildenden Gymnasien“, der vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden Württemberg initiiert wurde. In den Schuljahren 2016/2017 bis 2020/2021 werden hierfür insgesamt 64 Schulklassen der Jahrgangsstufen 7 bis 9 ausgewählter Gymnasien mit Tablets ausgestattet.

Innerhalb des Projekts „tabletBW trifft Wissenschaft“ wird untersucht, wie motivationale und kognitive Merkmale von Lehrpersonen, aber auch Schülerinnen und Schülern zu einer lernförderlichen Nutzung von Tablets im Unterricht beitragen. Hierzu werden Informationen zu diesen Merkmalen erfasst und mit Angaben zur Quantität und Qualität der Mediennutzung im Unterricht in Beziehung gesetzt. Einschätzungen zur Unterrichtsqualität sowie Leistungen der Schülerinnen und Schüler tragen ebenso zur Auswertung bei. Zusätzlich wird für bestimmte Untersuchungen der Frage nachgegangen, wie sich fachspezifische Lehr- und Lernprozesse durch den Einsatz von Tablets im Unterricht gezielt fördern lassen. Für die Untersuchungen in den beiden Forschungsschwerpunkten stehen sowohl Tabletklassen als auch eine entsprechende Anzahl an Kontrollklassen zur Verfügung. Dies ermöglicht es, mit bzw. ohne Tablets unterrichtete Klassen miteinander vergleichen zu können.

 

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